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Der Hilfspostschaffner Säbelbein
1. Der Hilfspostschaffner Säbelbein lädt für Berlin Pakete ein. Der Hilfspackmeister Livius schaut treulich, wie er soll und muß, ob auch Hilfspostschaffner Säbelbein lädt für Berlin Pakete ein.
2. Da naht sich auch Herr Stiefelbrand, der seines Zeichens Praktikant. Der schauet starr und unverwandt, ob Hilfspackmeister Livius nachsehe, wie er soll und muß, ob auch Hilfspostschaffner Säbelbein lädt wirklich die Pakete ein.
3. Darauf kommt wie von ungefähr des Postamts Obersekretär. Er kontrolliert, ob Stiefelbrand tatsächlich nachprüft unverwandt ob Hilfspackmeister Livius recht nachschaut, wie er soll und muß, ob auch Hilfspostschaffner Säbelbein lädt für Berlin Pakete ein.
4. Zuletzt tritt aus dem Bahnhofstor der Postdirektor selbst hervor. Sein Adlerblick, er blitzt daher: ob auch der Obersekretär sich überzeugt, daß Stiefelbrand, nachschaue starr und unverwandt wie Hilfspackmeister Livius sich überzeugt, so wie er muß, daß Hilfspostschaffner Säbelbein lädt sämtliche Pakete ein.
5. Das Zeichen kommt, fort fährt der Zug. Doch leider war nicht Zeit genug, daß Hilfspostschaffner Säbelbein lud sämtliche Pakete ein. Es blieb, oh böses Mißgeschick, der Ladung Hälfte noch zurück.
6. Der Postdirektor Lobesam enteilt viel schneller als er kam. Der treue Obersekretär klabastert spornstreichs hinterher. Worauf der junge Praktikant im Wartesaale 1 verschwand. Und Livius kippt, ganz ohne Zorn, in 4. Klasse einen Korn.
Auf dem Bahnsteig steht jetzt ganz allein der Hilfspostschaffner Säbelbein. Und spricht: "so geht es allemal, weil Mangel ist am Personal".
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